Der St.-Georgius-Schützenverein feiert unter dem Motto „Tatort Georgius“ Karneval in Barlo

Viel Schelte für die Politik

Der St.-Georgius-Schützenverein feiert unter dem Motto „Tatort Georgius“ Karneval in Barlo

Bocholt. „Tatort Georgius“ hieß es am Samstagabend im Saal Wissing-Flinzenberg in Barlo. Der St.-Georgius-Schützenverein hatte Mitglieder und Freunde zu seiner Karnevalssitzung eingeladen. Tatort deshalb, weil jede Ordensverleihung in einen anderen Tatort umgewandelt wurde.
So wechselten sich Derrick, Pink Panther, Kojak, Phantomas, CSI Miami, 3 Engel für Charlie und Colt Seavers nacheinander ab. Die in teilweise sehr bunten und ausgefallen Kostümen erschienen Gäste im Saal genossen die jeweiligen Auftritte der Elfer-Ratsmitglieder und konnten gleichzeitig an einem Gewinnspiel teilnehmen.
Die Sitzungen der Georgiusschützen sind dafür bekannt, dass sie mit Büttenrednern gewürzt sind. Auch diesmal war das nicht anders. Als reiche Russin Olga Spiekerowa, die ihr Geld mit Öl, Gold und Kaviar macht, stieg als erstes Inga Spieker in die Bütt. Von Sparen hält Olga überhaupt nichts. „Ich nix sparen, ich kann mir sparen nicht leisten“, gestand sie, das würde bei ihr nur Komplexe erzeugen. Wasser würden Russen nie trinken, denn da machen ja die Fische Pipi rein. Aber sie könne es sich leisten, das Schützenhaus zu kaufen und es in ein Chalet umzuwandeln. Das hätte noch einen weiteren Vorteil: Zu den Schützenfesten müsse sie dann nicht mehr mit dem Taxi fahren.
Auch Manfred Rickert nahm zum Thema Schützenhaus die Politik kräftig auf die Schippe. Ganz schlecht weg kam dabei Bocholts CDU. Die habe bei der Behandlung der Angelegenheit wenig Intelligenz gezeigt und einen Intelligenzquotienten von 150 wünschte der Redner den Politikern. „Wenn Bocholts CDU doch so ausgestattet wäre, könnten wir bald wieder im Schützenhaus feiern“, sagte Rickert. Kein Verständnis habe er für das wirtschaftliche Verständnis der christlichen Politiker, die nicht unterstützen wollen, dass ein Privatmann Geld verdient. In Anlehnung an den Liedtext von Reinhard May „Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für euch zu gehen“ wünschte sich der Schütze eine andere Politik. Aber auch Bürgermeister Peter Nebelo und die SPD bekamen ihr Fett weg. „Der Nebelo macht nix, aber der macht auch nichts falsch.“
Berthold Blesenkemper stieg als Zorro verkleidet in die Bütt und nahm sich ebenfalls die Politik vor. Bürgermeisterkandidat Heinrich Welsing, der mit dem Slogan „Weil er’s kann“ in die Wahl gegangen war, wurde von ihm mit der Bemerkung aufs Horn genommen: „Welsing heilt auch Fußpilz, weil er’s kann.“
Für große Begeisterung sorgten auch die Auftritte der Showtanzgruppen aus Barlo und Spork und der Besuch des Bocholter Prinzenpaars, das samt Stadtprinzengarde nach Barlo gekommen war.

Quelle: Bocholter-Borkener Volksblatt 1. Februar 2016

Einladung zur Galasitzung 2016

Wir laden herzlich ein zur

St.-Georgius-Galasitzung

am 30. Januar 2016 im Saal Wissing-Flinzenberg
Barloer Ringstraße 48 46397 Bocholt-Barlo

Einlass ab 19:00 Uhr, Sitzungsbeginn um 20:11 Uhr

// Berthold Blesenkemper // Inga Spieker // Gabi Bollwerk // Margit Bungert
// Bocholter Prinzenpaar Prinz Thomas I. und Stefanie II. mit Garde und Gefolge
// Kabbesgarde // Showtanz der LaPaBo // M & M Singers // 11er Rat
// im Anschluss Tanz bis in die frühen Morgenstunden!

Der 11er Rat                 Der Vorstand

Viele tolle Kostüme haben wir in den vergangenen Jahren gesehen und freuen uns, wenn das in dieser Gala wieder so ist. Kostümzwang besteht aber nicht! Jeder soll sich wohlfühlen und so kommen, wie‘s beliebt.

Für Getränke und Speisen ist gesorgt.

Karten, solange der Vorrat reicht, im Juweliergeschäft Hermeier, Neustraße 1, bei unserem Elferratmitglied Ralf Bollwerk!

Schützenfest 2015

Die Planungen für das Schützenfest vom 8. bis 10. August 2015 sind abgeschlossen.

Traditionell feiern wir auf dem Gelände am Schützenhaus/Brauhaus. Mit Thomas Uebbing freuen wir uns einen erfahrenden Festwirt an unserer Seite zu haben.

 

Wir haben beschlossen, am Samstag, den 25. Juli 2015 ab 10:00 Uhr, eine Gartenpflegeaktion zu starten. Neben dem Vorstand und dem Offizierskorps können sich alle Mitglieder an dieser Aktion beteiligen. Wer hat, soll hilfreiche Gartengeräte (Hacke, Schüppe, Schubkarre, Laubharke, Scheren, Sägen etc.) mitbringen. Um es nicht ganz ungesellig werden zu lassen, werden am frühen Nachmittag Grillwürstchen und Getränke gereicht.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung.

Brauhaus und Co. - Georgius-Schützen nehmen Politik aufs Korn

Die Karnevals-Gala der Georgius-Schützen fand auch diesmal in Spork statt. Allein das ist schon einen Lacher wert, denn ihr eigenes Brauhaus ist ja seit Jahren marode. Dass sie es trotzdem mit Humor haben, bewiesen die Schützen mit eigenen Tänzern und Büttenrednern, die sogar als Bürgermeister kandidieren.

Quelle: BocholtTV

Karnevalistische Sitzung

KarnevalsordenJecker Tanz und tolle Kostüme

Dass Büttenreden das Salz in der Suppe sind, das zeigte sich beim St. Georgius-Karneval im Sporker Saal wieder einmal eindrucksvoll. Kämpferisch gab sich beispielsweise Berthold Blesenkemper als „Zorro" und sagte unverblümt, was ihm nicht gefällt. Die „Einfallslosigkeit und Geschmacklosigkeit" des Bürgerausschusses zur Förderung des Bocholter Karnevals unter der Devise: „Wir treffen uns am Georgsdom und stehen geschlossen unter Strom", schlage ihm auf den Magen, verriet er. Weiter deckte er im „westfälischen Doppeljambus" Hintergründe für Entscheidungen der Bocholter Stadtväter auf und „zitierte" Ludger Triphaus unter dem Jubel der Narren im Saal: „Mit KuBAai wollen wir euch nicht vergrätzen, wir wollen uns nur ein Denkmal setzen". „Wenn sich bis Frühjahr keiner wagt und Nebelo den Kampf ansagt, dann sage ich salopp, dann übernehme ich den Job", kündigte der neue Bocholter Volksheld dem frenetisch jubelnden Narrenvolk an.

Die Kostümierung zur St. Georgius-Karnevalsparty •war wieder einmal so kunterbunt und einfallsreich, dass es eine Freude war, den Blick durch den Saal schweifen zu lassen. Auch die Stimmung war großartig, nicht zuletzt durch den Auftritt von Helena Schulze und Svenja Dunkerbeck, die gleich zu Beginn des Abends mit ihrem „knallroten Gummiboot" „atemlos durch die Nacht" stürmten und dabei singend und tanzend die feierfreudigen Karnevalisten mitnahmen.

Margit Bungert stieg aus der Georgius-Puppenkiste und stellte schnell klar: „Ich bin zwar nur 'ne dumme Puppe, aber mir spuckt keiner in die Suppe." Leider spielte sie zum letzten Schützenfest „bei der  Königswahl nur 'ne untergeordnete Rolle und fand das nich so dolle". Aber immerhin durfte sie am Ende den royalen Müll trennen, tröstete sich die „Putze vom Thron" unter dem schallenden Gelächter der Narren.

Gabi Bollwerk gab Aufschluss, wie sie „dem Thron die Stange hält" und die Sporker Grenztröpfkes zeigten als Flugkapitäne ein herzerfrischendes Männerballett. Auch der Elferrat des Schützenvereins hatte ein Männerballett einstudiert. Mit grazilem Hüftschwung zeigten die närrischen Parlamentarier, wie lebendig Karnevalspolitik sein kann. Viel Beifall erhielt auch die „Kabbesgarde". Die neun Tänzerinnen glänzten mit einer hinreißenden, schwungvollen Show. Und auch das Bocholter Prinzenpaar Klaus II. und Claudia 1. Statteten gemeinsam mit dem Bürgerausschuss und der Bocholter Stadtgarde dem befreundeten Verein einen Besuch im Sporker Saal ab.

Quelle: Bocholter Borkener Volksbank vom 02. Februar 2015 Gudrun Schröck

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